TSU, Maro-Makaschwili-Lesesaal | Moderation: Prof. E. Schawerdaschwili - 14.55-15.20

Automones Wortschatzerwerb im DaF-Unterricht in den aserbaidschanischen Schulen

Sahiba Ibrahimova (Slawistische Universität zu Baku)

 

Die Arbeit mit Wörtern bildet die Grundlage der Sprachkommunikation und gilt als Quelle des autonomen Sprachbeherrschens. Die Erweiterung des Wortschatzes ist ein wichtiger Bestandteil sowohl für Anfänger, als auch für diejenigen, die die Sprache bereits in deutschsprachigen Fremdsprachenkursen beherrschen. Die Verwendung von Wörtern in einer effektiven und motivierenden Form sollte nicht unterlassen werden. Im heutigen linguistischen Fremdsprachenlernen liegt der Schwerpunkt in der Regel auf der Interpretation von Wörtern, Lernstrategien und -techniken sowie dem autonomen Lernen. Bildungspsychologische Untersuchungen haben gezeigt, dass Lernstrategien das Erlernen eines Fremdsprachenprozesses erheblich erleichtern können.

Infolge der Globalisierung der Wirtschaftsprozesse verändert sich die moderne Gesellschaft rapide und es besteht ein großer Bedarf an separaten Sprachkenntnissen. Selbständiges Lernen ist wichtiger, um die Anforderungen des lebenslangen Lernens zu erfüllen. Daher sollten Lehrer den Schülern nicht nur Wissen, Lernmaterialien und -regeln vermitteln, sondern auch effektive und erfolgreiche Lernmethoden. Schulstrategien sollten in Lernstrategien und -techniken integriert werden, damit die Sprachkenntnisse unabhängig voneinander verbessert werden können. Die Hauptaufgabe dabei ist die Motivation der Schüler. Wenn Motivation und Neugierde für Schüler und Motivation zum Erlernen einer Sprache möglich sind, entwickeln sie eine autonome Lernkurve.

Fremdsprachenlernen und autonomes Lernen von Wörtern hängen von psychologischen, pädagogischen und sozialen Faktoren ab. Das Alter der Schüler sollte berücksichtigt werden, gleichzeitig müssen sie ihre Persönlichkeit und ihre persönlichen Bedürfnisse verstehen und berücksichtigen. Wenn der Lernende seine Bedürfnisse versteht, die Art des Lernens erkennt und geeignete Lernstrategien anwendet, ist der Lernprozess effektiv und erfolgreich.

Jeder Lernende oder Lernende hat unterschiedliche Fähigkeiten und jeder benötigt individuelle Erfahrung oder individuelle Techniken oder Methoden, um das Wort zu beherrschen. Es gibt verschiedene Arten des Lernens unter den Lernenden. Um beim Wortlernen erfolgreich zu sein, müssen Sie in der Lage sein, zwischen bestimmten Lerntypen zu unterscheiden und Ihre Lernstrategien richtig darzustellen. Es werden jetzt viele neue Lehrbücher erstellt und der Schwerpunkt liegt auf lexikalischen Aufgaben im Allgemeinen. Moderne Lehrbücher bieten wenig didaktische Richtlinien für die autonome Interpretation von Wörtern.

Heute setzt Aserbaidschan in effektiver Zusammenarbeit mit den Industrieländern der Welt erfolgreich Reformaufgaben im Bereich des Fremdsprachenerwerbs um. In den Aserbaidschanischen Schulen versuchen die Deutschlehrer mithilfe der innovativen Methoden ihren Unterricht zu organisieren. Selbstverständlich werden im gegenwärtigen Schulwesen passende Lernstrategien benutzt. Der Einsatz von Lernstrategien im Fremdsprachenunterricht unterstützt die Lernautonomie. Wenn die Lernenden durch Lernstrategien zum Lernen von Wörtern motiviert werden, entwickelt sich ein autonomes Lernen. Zuallererst sind die Grundqualitäten des autonomen Lernens die Fähigkeit, persönliches Lernen zu planen und zu organisieren. Autonomes Lernen kann daher ein modernes Mittel sein, um das Sprachenlernen langfristig zu unterstützen.

 

Literatur

 

1.Bimmel, P./Rampillon U.: Lernautonomie und Lernstrategien, München: Langenscheidt, 2000, ISBN 3-468-49651-6

  1. Bohn, R.: Probleme der Wortschatzarbeit, München: Langenscheidt, 2000
  2. Lompscher, J. : Lernstrategien: Zugänge auf der Reflexions- und Handlungsebene. In LLF-Berichte (Bd. 9), S. 114-129). Potsdam: Universität Potsdam, 1994 Fachdidaktische Überlegungen. Schneider Verlag Hohengehren: Baltmannsweiler, 2002
  3. Nodari, C.: Autonomie und Fremdsprachenlernen. In: Fremdsprache Deutsch, 1996, Sondernummer, München, Klett, 4-10

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