TSU, Maro-Makaschwili-Lesesaal | Moderation: Prof. E. Schawerdaschwili - 15.45-16.10

Vorteile und Herausforderungen von Multimedia-Anwendung im Fremdsprachenunterricht

Zurab Bolkvadze (Goethe-Institut Tbilissi)

Die Anwendung von Multimedia im Vergleich zu papierbasiertem und sogar technologisch ausgerüstetem Unterricht spart viel Zeit für Schüler und Lehrer, ist interaktiver und ansprechender, enthält praktisch unbegrenzte authentische Ressourcen und ermöglicht es Schülern, ohne zeitliche Begrenzung mit Lehrern, Gleichaltrigen und völlig Fremden (einschließlich Muttersprachlern) zu kommunizieren. Zu den Technologien gehören ein PC, ein Laptop, eine digitale Foto- und Videokamera, ein Mobiltelefon und andere mobile Geräte (Tablets usw.), Smartphone, iPhone, MP3 und ein Projektor.

Der Einsatz von Neuen Technologien im fremdsprachlichen Unterricht erfordert einen systematischen Aufbau von Qualifikationen und Kompetenzen wie der Lehrkräfte als auch der Studierenden bzw. Lernenden.  Darüber hinaus sollten neben fachsprachlichen Disziplinen (z.B.: Methodik, Didaktik, Landeskunde etc.) mehrere arbeitsmarktbezogene Qualifikationen, Fähigkeiten und Kompetenzen erworben werden, um zukünftig den aktuellen beruflichen Anforderungen gerecht zu werden. 

Selbstverständlich sollte Fremdsprachenunterricht nicht nur lern-, handlungs- und zielorientiert sein, sondern auch kommunikative und landeskundliche Kompetenzen vermitteln. Die Kompetenzenentwicklung im Kontext der Neuen Medien beinhaltet die Entwicklung von Fähigkeiten, um selbstorganisiert zu denken und zu handeln zu können.

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