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GANSEL, Carsten

Justus-Liebig-Universität Gießen

carsten.gansel@germanistik.uni-giessen.de

Prof. Dr.

Studium der Germanistik/Slawistik,  Pädagogik, Promotion und Habilitation, seit 1995 Professor für Neuere deutsche Literatur und Germanistische Literatur- und Mediendidaktik am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen. Mitglied des P.E.N-Zentrums Deutschland und Vorsitzender der Jury zur Verleihung des Uwe-Johnson-Literaturpreises sowie des Uwe-Johnson-Förderpreises. 2011 und 2012 Nominierung für den Diefenbaker Award (Canada), 2017 Bundesverdienstkreuz. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Deutsche Literatur des 19.-21. Jahrhunderts; System- und Modernisierungstheorie; kulturwissenschaftliche Gedächtnisforschung, Medien- und Filmanalyse; Literaturkritik; Popkultur und Adoleszenzforschung; Evolution und Literatur, Narratologie.

Um die 90 Monographien, Herausgaben, Editionen und mehr als 400 wiss. Beiträge zur Literatur insbesondere des 19. bis 21. Jahrhunderts und zu ausgewählten Fragen der Theorie und Geschichte der Literatur. Darunter sind Arbeiten zu Autoren wie: G.E. Lessing, Goethe, Hermann Hesse, Hans Fallada, J. R. Becher, Hans Werner Richter, Christa Wolf, Uwe Johnson, Günter Grass, Peter Härtling, Erwin Strittmatter, Erich Loest, Brigitte Reimann sowie zu zahlreichen Gegenwartsautoren.

 

 

2016 Herausgabe/Edition von Heinrich Gerlachs in einem russischen Geheimarchiv verschollenen Stalingradroman „Durchbruch bei Stalingrad“ (März 2016 bei Galiani Berlin, umfangreiches Nachwort mit Dokumenten), mehrere Wochen Spiegel-Bestsellerliste.

 

Ebenfalls 2016 zusammen mit seinem Mitarbeiter, Mike Porath, und der Aufbau-Lektorin Nele Holdak, Edition der Urfassung von Hans Falladas „Kleiner Mann – was nun?“ im Aufbau Verlag, umfangreiches Nachwort. Wie „Durchbruch bei Stalingrad“ war die Neuausgabe mehrere Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste.

 

Neue Publikationen:

 

Carsten Gansel (Hg.): Trauma-Erfahrungen und Störungen des ‚Selbst’. Mediale und literarische Konfigurationen lebensweltlicher Krisen. Berlin: Walter de Gruyter 2019.

 

Carsten Gansel/Burkhard Meyer-Sickendiek (Hg.): Stile der Popliteratur. edition text + kritik: München 2018.

 

Carsten Gansel/Manuel Maldonado-Aleman (Hg.): Literarische Inszenierungen von Geschichte. Formen der Erinnerung in der deutschsprachigen Literatur nach 1945 und 1989. Metzler: Stuttgart 2018.

 

Carsten Gansel/ Kristina Stella (Hg.): Brigitte Reimann/Wolfgang Schreyer: Ich möchte so gern ein Held sein. Der Briefwechsel. OKAPI: Berlin 2018